Was tun, wenn das Lächeln wegen einem einzelnen schiefen Zahn nicht perfekt ist? Früher wurden solche ästhetischen Defizite oft einfach hingenommen. Damals wurden wir aber auch noch nicht mit einer Flut manipulierter Bilder konfrontiert, die nur perfekte Menschen mit einem makellosen Lächeln zeigen. Der ästhetische Druck, den wir verspüren, ist ein soziales Phänomen und nicht nur eine Folge der persönlichen Eitelkeit.

Zahnmedizinisch hat dieser Trend sogar Vorteile. Schiefe Zähne sind meist nicht nur optisch eine Beeinträchtigung, sondern stellen auch hygienisch ein Risiko dar. Insbesondere bei einem Engstand sind die verbleibenden Interdentalräume oft so klein, dass diese kaum mehr vollständig gereinigt werden können. Häufig bildet sich an diesen Stellen zunächst Plaque, später kommt Karies hinzu. In solchen Fälle ist eine Korrektur auch aus zahnmedizinischer Sicht zu empfehlen.

Welche Korrekturmöglichkeiten stehen zur Auswahl?

Kleine ästhetische Mängel an den Schneide- und Eckzähnen können durch eine Füllung korrigiert werden. Reicht das nicht aus, besteht die Möglichkeit, den betroffenen Zahn abzuschleifen und Kronen oder Veneers einzusetzen. Veneers sind hauchdünne Keramikschalen, mit denen Zähne verblendet werden können. Durch diese Methoden lässt sich sowohl die Form, als auch die Farbe eines Zahnes dauerhaft verändern.

Bei starken Fehlstellungen kommt, auch wenn nur ein einzelner Zahn betroffen ist, meist nur eine kieferorthopädische Lösung in Form einer Zahnspange in Frage. Für diese Behandlungsmethode brauchen die Patienten viel Geduld, da sie stets wenigstens einige Monate, manchmal sogar Jahre dauern kann. – Da Zahnspangen heute jedoch nicht mehr zwingend hässlich und auffällig sein müssen, entscheiden sich immer mehr Betroffene für diese Lösung.

Kieferorthopädische Lösungen bei starken Fehlstellungen

Besonders komfortabel sind sogenannte Invisalign®-Schienen. Die Zahnspangen bestehen aus einem durchsichtigen, stabilen Material und liegen nahezu unsichtbar über den Zähnen. Sie haben außerdem den Vorteil, dass sie herausnehmbar sind. Der Patient muss also nicht mit der Zahnklammer im Mund essen und kann die Spange zum Reinigen der Zähne herausnehmen. Diese Flexibilität erfordert aber viel Disziplin vom Patienten. Wird die Spange zu selten getragen, bleibt der erhoffte Erfolg aus.

Bei sehr schweren Fehlstellungen kommt oft nur eine feste Zahnspange in Frage. Bei dieser Variante werden die Klammern auf die Zähne geklebt und können nicht einfach zwischendurch herausgenommen werden. Mittlerweile gibt es neben dem unansehnlichen Kassenmodell ästhetisch ansprechende Alternativen, die fast unsichtbar sind.

Welche Korrekturmethode optimal ist, sollten die Betroffenen am besten mit ihrem Kieferorthopäden besprechen. Frau Dr. Christine Voslamber berät ihre Patientinnen und Patienten bei dieser Frage gerne und mit viel Sachverstand.

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