Starke Leistung – Mundschutz

Vor allem Kampfsportler kennen das Problem: Wer nicht aufpasst und keine Schutzvorkehrungen im Gesicht- und Mundbereich verwendet, kann gravierende Verletzungen erleiden. Abgebrochene oder ausgeschlagene Zähne verursachen nicht nur Schmerzen. – Die Behandlung kann, sofern der Zahn wieder aufgebaut werden soll, oft Monate dauern. Genau deshalb sollten Sie sich im Vorfeld mit den möglichen Schutzvorrichtungen für bestimmte Sportarten auseinandersetzen.

Eine gute Möglichkeit ist ein Mundschutz, welcher die Zähne nicht nur effektiv vor Verletzungen schützt, sondern auch eingesetzt wird, um Gehirnerschütterungen und weitere Folgeschäden zu vermeiden.

Die Aufgaben eines Mundschutzes

Der Mundschutz bedeckt nicht nur die Zähne, sondern auch Teile des Kieferknochens.

Damit sollen folgende Verletzungen verhindert werden:

  • von Zähnen
  • des Kieferknochens
  • der Lippen
  • des Zahnfleischs

Vorwiegend wird ein Mundschutz im Amateur- und Profisport eingesetzt.

Zu den klassischen Sportarten gehören u. a.:

  • Kampfsportarten jeglicher Natur
  • Eishockey und Hockey
  • Ballsportarten z. B. Basketball, Volleyball oder Football

Bei Mannschaftssportarten wird  in der Regel ein Mundschutz verwendet, um die Zähne vor etwaigen Zusammenstößen oder Gewalteinwirkungen zu schützen. Beim Football kommt der Mundschutz nicht in erster Linie für den Schutz der Zähne, des Kiefers oder der Lippen zum Einsatz, sondern vorwiegend für die Minderung des Risikos einer Gehirnerschütterung. Zu einer Gehirnerschütterung kann es kommen, wenn durch einen harten Aufprall des Unter- oder Oberkiefers bei einem Sturz oder Zusammenstoß eine enorm starke Druckwelle ausgelöst wird.

Frau beim Sport strahlendes Lächeln

Für welche Sportarten wird ein Mundschutz noch empfohlen?

Auch wenn Sie der Meinung sind, es kann gar nichts passieren, so sind etwaige Unachtsamkeiten gerade beim Sport, die nur wenige Sekunden dauern, durch sie selbst oder durch andere, am Ende immer wieder als Hauptgrund anzusehen, warum es zu Verletzungen im Mundraum oder sogar zu Gehirnerschütterungen kommt.

Zu empfehlen sind daher nicht nur für Ball- und Kampfsportarten wie Karate, Boxen, Basketball und Tennis, einen individuell angepassten Mundschutz, sondern u. a. auch für nachstehende Sportarten:

  • Badminton
  • Inlineskating
  • Turnen
  • Mountainbiking
  • Skifahren, Snowboardfahren oder auch Eiskunstlauf

Die individuelle Anpassung

Fast 40 Prozent aller Mundverletzungen entstehen im Zuge einer sportlichen Tätigkeit. Zähne können dabei ausgeschlagen werden oder abbrechen. Sportler, die feste äußere Zahnspangen tragen (Brackets), können auch „Stanzverletzungen“ der Mundschleimhaut erleiden, also Abschürfungen aufgrund der scharfen Zahnspangenkanten, sofern die Wange von einem Schläger, einem Ball, einem Ellbogen oder einer Hand getroffen wird.

Mittels Mundschutz kann das Risiko von Zahnfleisch-, Zahn- oder auch Kieferverletzungen deutlich reduziert werden.

Der Mundschutz zeigt dann die beste Wirkung, wenn dieser an den Kiefer optimal angepasst wurde. Ein individueller Mundschutz sorgt dafür, dass das Risiko einer Verletzung reduziert wird und etwaige Einschränkungen beim Sprechen und Atmen nicht auftreten.

In der Praxis für Kieferorthopädie Voslamber werden die Abdrücke für einen Mundschutz mithilfe eines 3D-Scanners unkompliziert und präzise erstellt. Die moderne Technik ermöglicht die Fertigung eines exakt angepassten Mundschutzes innerhalb kürzester Zeit.

Frau Dr. Voslamber und ihr Team beraten Sie hierzu gerne in Ihrer Praxis in Berlin-Wilmersdorf.

Öffnungszeiten

  • Montag: 9.00–13.00 Uhr und
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