Leichte Zahnbrasionen sind normal und lassen sich nicht vermeiden. Sie treten im Laufe des Lebens mit zunehmendem Alter vermehrt auf. Kommt es jedoch zu Zahnschädigungen sollten diese zur Vermeidung von späteren Folgen einer Zahnabrasion möglichst frühzeitig behandelt werden. Ganz unbehandelte Abrasionen führen im schwer fortgeschrittenen Stadium zum vollständigen Zahnverlust. Im Anfangsstadium helfen eine zahnärztliche Prophylaxe und die gute Aufklärung zur richtigen Zahnputztechnik als angemessene Vorbeugung. Es gibt unterschiedliche Ansätze zur „richtigen“ Zahnputztechnik. Im Rahmen einer zahnärztlichen Prophylaxe-Sitzung werden eine professionelle Zahnreinigung mit der Erläuterung der passenden Putztechnik und Pflegehilfsmittel kombiniert.

Im fortgeschrittenen Stadium muss das verlorene Zahnmaterial ausgeglichen werden. Kleinere Schädigungen lassen sich mit Füllungen und Überkronungen ausgleichen. Wenn bereits ein Zahnverlust als Folge einer Zahnabrasion eintritt, muss Zahnersatz zum Einsatz kommen.

Die Versorgung von Abrasionsschäden an Zähnen richtet sich je nach individuellem Befund. Je früher eine zahnärztliche Behandlung erfolgt, desto länger bleibt die Zahnsubstanz erhalten und der Verlust von Zähnen kann vermieden werden.

Sekundäre Folgen einer Zahnabrasion

Wenn die Zahnhartsubstanz abgerieben wird, können die Zähne je nach Krankheitsbild zum Teil bereits stark verkürzt sein. Besonders im vorderen Gebissbereich fällt das zügig auf, weil die Zähne beim Sprechen nicht mehr gut sichtbar sind.

Daraufhin können die Lippen einfallen und es kann zu Sprachstörungen kommen. Zudem kann die Bissführung beim Öffnen und Schließen verlorengehen.

Weitere Folgen können unter anderem Kieferschmerzen oder -knacken sein. Die Nähe zum Ohr begünstigt Tinnitus und Schwindel, was häufig erst zu spät auf das Gebiss zurückgeführt wird.

Eine falsche Bissführung und psychischer Stress sind zudem für Verspannungen der Gesichts- und Kopfmuskulatur verantwortlich. Die Folge sind Schmerzen im Kieferbereich und auch in kopffernen Regionen.

Sehr starke mechanische Belastungen begünstigen eine Entzündung der Zahnnerven. Eine ständige Reizung kann dazu führen, dass sich die Entzündung weiter in die Wurzeln zurückziehen. Schlimmstenfalls wird durch das Absterben der Nerven eine Wurzelkanalbehandlung nötig.

Behandlung des Gesundheitsrisikos Abrasionsgebiss

Wenn die meisten Zähne bereits vom Abrasionsprozess betroffen sind und der Krankheitsverlauf weiter fortschreitet, könnten sowohl das Zahninnere als auch der Zahnhalteapparat stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Dies führt zu Zahnfleischschwund und Zahnlockerung, im schlimmsten Fall zu einem Zahnverlust. Mehrere Millimeter Zahnsubstanzverlust sind nicht mehr nur ein ästhetisches Problem, sondern auch ein massives Gesundheitsrisiko.

Häufig sind die Zähne bereits schmerzempfindlich, wenn das Dentin freiliegt. Dann empfiehlt sich die Verwendung einer Zahnpasta für empfindliche Zähne. Eine passende Mundspüllösung ergänzt die Mundpflege bei Schmerzempfindlichkeit. Zahnärztinnen oder -ärzte können einen Versiegelungsschutz auftragen.

Zähneknirschen als Ursache für Abrasion

Ist Zähneknirschen die Ursache für eine beginnende Abrasion sollte eine individuelle Schiene gegen das Knirschen getragen werden. So lassen sich weitere Substanzverluste verhindern. Im Rahmen unserer ganzheitlichen Kieferorthopädie beleuchten wir in der Praxis für Kieferorthopädie Dr. Voslamber hierbei verschiedene Aspekte und schöpfen alle Möglichkeiten für Ihre Gesundheit und eine ansprechende Ästhetik aus, um weitere Folgen einer Zahnabrasion zu verhindern.

Wenn der Verlust der Zahnsubstanz nicht zu stark ausgeprägt ist, genügen zur Wiederherstellung der Bisshöhe eventuell geringe prothetische Aufbaumaßnahmen. – Sind durch die Abrasion bereits mehrere Millimeter an Zahnsubstanz verschwunden, müssen jedoch zur Wiederherstellung von Kaufunktion und Ästhetik bereits umfassendere Aufbaumaßnahmen vorgenommen werden. Sobald die Kiefergelenkposition stabilisiert ist, können die notwendigen wiederherstellenden Maßnahmen eingeleitet werden. Die verspannte Muskulatur kann mit einer Schienentherapie behandelt werden.

Eine Früherkennung des Zahnsubstanzverlustes als Folgen einer Zahnabrasion ist entscheidend

Wenn die Ursachen dafür früh erkannt und behandelt werden, lassen sich zu einem späteren Zeitpunkt teure Therapien und Behandlungen vermeiden. Selten hat Zahnsubstanzverlust eine einzige Ursache, sondern oftmals sind mehrere Gründe dafür verantwortlich.

In unserer Praxis wird deshalb Wert auf ein hochaktuelles, profundes Fachwissen gelegt, denn eine qualitativ hochwertige Kieferorthopädie erfordert eine evidenzbasierte Diagnose und eine passgenaue Behandlungsplanung, außerdem leistungsfähige individuelle Apparaturen und eine gut kontrollierte Ausführung der Behandlung.

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