Eine Zahnspange ist nicht nur für viele Jugendliche ein notwendiges Übel. Sie fühlt sich nicht gerade angenehm an, sorgt für Probleme beim Essen und wird auch optisch meist als störend wahrgenommen. Um aber einen Schiefstand der Zähne zu korrigieren, führt oft leider kein Weg an ihr vorbei. Die Invisalign®-Technologie verspricht Abhilfe in Bezug auf die Unannehmlichkeiten beim Tragen von Zahnspangen. Aber wie viel vorteilhafter sind die Aligner wirklich? Verursacht die Zahnkorrektur mit Invisalign® Schmerzen?

Wie erfolgt die Zahnkorrektur mit Invisalign®-Zahnspangen?

Anders als herkömmliche feste Zahnspangen sind Invisalign®-Zahnspangen transparente Kunststoffschienen. Diese sogenannten Aligner bringen einige Vorteile mit. Sie sind kaum sichtbar und können jederzeit selbst herausgenommen und wieder eingesetzt werden. Dadurch wird auch die Reinigung vereinfacht.

Nach und nach verändern die Schienen die Zahnstellung, wenn sie idealerweise mindestens 20 Stunden täglich getragen werden. Während des Behandlungsprozesses werden die Schienen immer wieder ausgetauscht, um den Druck auf die Zähne anzupassen. Das entspricht in etwa dem „Nachziehen“ der Drähte bei herkömmlichen Zahnspangen – aber ist es auch genauso unangenehm?

Wie ist der Tragekomfort?

Das Tragen von Zahnspangen gilt im Allgemeinen als eher unangenehm – insbesondere wenn sie gerade neu eingesetzt oder nachjustiert wurden. Sie üben Druck auf die Zähne aus, der mitunter anfangs schmerzhaft sein kann, insbesondere beim Kauen.

Ganz lässt sich das unangenehme Gefühl durch die Zahnspange auch mit Alignern nicht vermeiden. Denn der Druck auf die Zähne ist nun mal auch hier nötig, um eine Veränderung der Zahnstellung zu bewirken. Der Tragekomfort ist bei Invisalign®-Spangen dennoch vergleichsweise hoch. Die Schienen sind so gefertigt, dass sie nur so viel Druck wie nötig ausüben, dabei aber so flexibel wie möglich sind. Außerdem werden die Aligner sehr gut angepasst und stetig ausgewechselt. Bis zu 50 verschiedene Schienen können im Laufe der Behandlung nötig sein. Dadurch erfolgt die Veränderung der Zahnstellung sehr kleinschrittig und ist für den Patienten weniger merklich. Meist dauert die Behandlung dadurch aber auch länger als mit anderen Methoden.

Zu wirklichen Schmerzen kommt es deshalb beim Tragen von Invisalign®-Spangen normalerweise nicht. Besonders zu Beginn der Behandlung werden die Schienen im Mund aber als ungewohnt oder auch mal unangenehm wahrgenommen. Das macht sich insbesondere beim Sprechen bemerkbar.

Werden die Schienen zum Essen herausgenommen, fühlen sich die Zähne vielleicht etwas locker an. Auch das ist normal. Diese Probleme legen sich innerhalb weniger Tage.

Wenn die Schienen im Laufe der Behandlung ausgetauscht werden, treten üblicherweise – anders als beim Nachziehen von Drähten – keine besonderen Beschwerden auf. Meist wird lediglich wahrgenommen, dass die Schienen nun wieder etwas fester sitzen.

Sind Invisalign®-Spangen für jeden die bessere Alternative?

Die Schienen entfalten nur dann die gewünschte Wirkung, wenn sie stetig getragen und sorgfältig gepflegt werden. Da Kinder bei Anwendung und Pflege nachlässiger sein können, sind die Zielgruppen für diese Art der Zahnkorrektur vor allem Erwachsene und Jugendliche. Sie können stark von den Vorteilen der Invisalign®-Methode profitieren. Allerdings sind Aligner nicht für alle Fehlstellungen die geeignete Korrekturmethode.

Generell hängt es deshalb immer vom Einzelfall ab, wie erfolgversprechend und vorteilhaft der Einsatz von diesen Spangen sein kann. Aufschluss darüber bietet eine kompetente und eingehende Untersuchung und Beratung.

Die Praxis von Dr. med. dent. Christine Voslamber kann auf über 17 Jahre Erfahrung in der Behandlung mit Invisalign® zurückblicken und steht Ihnen gern als Ansprechpartner zur Verfügung.

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